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Trotz Inflation: Das Digitale Brett verzichtet auf Preisanpassungen

Im Mai 2022 erreichte die Inflationsrate in Deutschland mit 7,9 Prozent einen Rekordwert. So hoch war die Geldentwertung seit der Ölkrise in den 70-er Jahren nicht mehr. Die Preissteigerungen betreffen alle: vom Privathaushalt bis zu ganzen Industrien. Auch die deutsche Wohnungswirtschaft kämpft mit den steigenden Preisen. Laut Branchenverband GdW sind besonders die sozial orientierten Wohnungsunternehmen im Zwiespalt. Einerseits sehen sie sich in der Verantwortung, weiterhin günstigen Wohnraum für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen bereitzustellen. Andererseits steigen ihre Ausgaben aufgrund von Inflation, Lieferengpässen und Fachkräftemangel.

Solides Wachstum und Skalierungseffekte

„Wir vom Digitalen Brett sind auch in Krisenzeiten verlässlicher Partner der deutschen Wohnungswirtschaft. Deshalb halten wir unsere Preise nach jetzigem Stand stabil und versuchen, kurzfristig auf Preisanpassungen zu verzichten“, erklärt Marcus Berbic, geschäftsführender Gesellschafter der mieterinfo.tv Kommunikationssysteme GmbH & Co. KG. „Auch uns treffen die allgemeinen Erhöhungen. Dank unseres soliden Wachstums und Skalierungseffekten können wir die Inflation allerdings noch kompensieren.“

Bild: Pixabay / Alexandr Podvalny


Das Digitale Brett im Jahresbericht des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken

Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz - Digitales Brett
Foto: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Im diesjährigen Jahresbericht des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken werden 16 innovative Projekte aus ganz Deutschland vorgestellt. Eines von ihnen ist das Digitale Brett. In dem Beitrag spricht Marcus Berbic, geschäftsführender Gesellschafter der mieterinfo.tv Kommunikationssysteme GmbH & Co. KG über das Digitale Brett als krisenfestes Kommunikationsmittel, die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft und die Weiterentwicklung seines Produkts. zum Beitrag


Union Rostock entscheidet sich für Digitale Bretter

Rund 10.000 Wohnungen gehören zum Bestand der Wohnungsgenossenschaft UNION Rostock eG. Jetzt hat die Genossenschaft damit begonnen, Digitale Bretter in ihren Häusern zu installieren. Zunächst sollen die Treppenhäuser der UNION im Neubaugebiet an der Helmuth-Mentz-Straße in Rostock-Gehlsdorf insgesamt zehn Digitale Bretter erhalten. Wenn diese sich bewähren, ist eine Ausweitung denkbar.

„Wir wollen in der Mieterkommunikation moderner werden und dem Papierwust entgegenwirken“, sagt Ricarda Asmuß von der UNION Rostock. „Außerdem möchten wir sicherstellen, dass nur Inhalte im Treppenhaus gezeigt werden, die durch uns autorisiert sind. Auf den herkömmlichen schwarzen Brettern hängen häufig auch Fremdfirmen ihre Informationen aus. Die Bewohnerinnen und Bewohner wissen aber dann oftmals nicht, ob die Absender seriös sind.“

Die UNION Rostock zeigt auf ihren Digitalen Brettern News, das Wetter und die Abfahrtzeiten des öffentlichen Personennahverkehrs in der Umgebung. Außerdem hat sie sich für die Module „Schadensmeldungen“ und „Reinigungsnachweis“ entschieden. „Der digitale Reinigungsnachweis bringt mehr Transparenz und Ordnung in die Darstellung. Die Schadensmeldung über das Digitale Brett ist ein zusätzlicher Kommunikationskanal für die Mieterinnen und Mieter, die mit uns in Kontakt treten wollen“, erklärt Ricarda Asmuß.

www.union-rostock.de

Bild: Neubau der UNION Rostock in der Helmuth-Mentz-Straße in Rostock-Gehlsdorf
Quelle: Wohnungsgenossenschaft UNION Rostock eG


Neuer Kooperationspartner in der Schweiz

In Deutschland betreibt das Digitale Brett erfolgreich bereits mehr als 1.000 Systeme – klar, dass das Ausland darauf aufmerksam wird. Ab sofort können sich auch Wohnungsunternehmen in der Schweiz auf unsere maßgeschneiderten Produkte freuen: Das Digitale Brett kooperiert dort seit Herbst 2021 mit der Creanet Internet Service AG.

Das Unternehmen bietet IT-Dienstleistungen aus einer Hand und ist Spezialist für Digital Signage. Insofern ergänzt das Digitale Brett als Spezialprodukt für die Wohnungswirtschaft das Sortiment ideal.

"Wir freuen uns sehr über die Kooperation und sind gespannt, wie der Schweizer Markt das Digitale Brett annimmt. Unsere starken Referenzen und die jahrelange Erfahrung sollten auch hier überzeugen", sagt Marcus Berbic, geschäftsführender Gesellschafter der mieterinfo.tv Kommunikationssysteme GmbH.

Mehr über Creanet erfahren


Rohstoffknappheit: Das Digitale Brett bleibt lieferfähig

Aktuell gibt es kaum eine Branche in Deutschland, die nicht von Lieferengpässen und Rohstoffmangel betroffen ist – von der Automobilindustrie bis zum Lebensmitteleinzelhandel, von der Spielwarenindustrie bis zum papierverarbeitenden Gewerbe. Aber: Das Digitale Brett bleibt lieferfähig.

Denn die Hardware für die Digitalen Bretter wird in Viersen von der MOStron Elektronik GmbH gefertigt. Diese hat sehr enge und langjährige Geschäftspartnerschaften in Asien und kann deshalb die Lieferung der notwendigen Teile trotz der derzeitig schwierigen Lage sicherstellen.

Unser Umweltversprechen: Reparieren statt austauschen

Das bedeutet auch: Ersatzteile sind weiterhin verfügbar. Denn das Digitale Brett repariert im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit anstatt sie auszutauschen. Das ist gut für die Umwelt und auch wirtschaftlich die bessere Strategie.


Vom Digitalen Brett zur App

 

Digitale Bretter und Mieter-Apps stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Sie ergänzen sich: Einerseits ist die App von überall abrufbar. Das kommt insbesondere sehr mobilen Menschen zugute. Andererseits erreicht das Digitale Brett als Push-Medium zuverlässig alle Mieterinnen und Mieter. Es schließt auch diejenigen ein, die kein Smartphone nutzen, und diskriminiert niemanden.

Zwei Wohnungsunternehmen machen jetzt vor, wie eine gelungene Verbindung zwischen dem Digitalen Brett und der Mieter-App aussehen kann: Die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz eG und die Stadtbau Würzburg GmbH zeigen auf ihren Digitalen Brettern einen QR-Code an, mit dem die Bewohnerinnen und Bewohner direkt zum App-Store gelangen, wo sie die Mieter-App herunterladen können. Der QR-Code ist auf allen Unterseiten des Digitalen Brettes zu sehen.

Downloadzahlen erhöhen

„Die Wohnungsgenossenschaft Kleefeld-Buchholz und die Stadtbau Würzburg GmbH möchten auf diese Weise die Downloadzahlen ihrer Mieter-Apps erhöhen“, erklärt Marcus Berbic, geschäftsführender Gesellschafter der mieterinfo.tv Kommunikationssysteme GmbH & Co. KG. „Die Digitalen Bretter sind dafür sehr gut geeignet, weil alle Bewohnerinnen und Bewohner sie unweigerlich beim Betreten und Verlassen des Hauses sehen. Auf diese Weise greifen die unterschiedlichen Kanäle der Digitalen Kommunikation sehr wirkungsvoll ineinander.“


Alle Mobilitätsanbieter auf einen Blick: das Digitale Brett meets Veomo

 

Wann fährt die U-Bahn? Wo ist die nächste Bikesharing-Station? Welche Carsharing-Anbieter gibt es in der Nähe? Diese Informationen liefert Veomo auf einen Blick. „Wir von Veomo gehören zu einer Generation junger Städterinnen und Städter, die noch nie ein eigenes Fahrzeug besessen haben. Wir nutzen die Freiheit und Flexibilität, die uns durch den Zugang von unterschiedlichen Mobilitätsdiensten ermöglicht wird“, beschreibt das junge Unternehmen sein Selbstverständnis.

Seit April 2021 kooperiert Veomo mit mieterinfo.tv. „Die Idee ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner beim Verlassen ihres Hauses sofort sehen, welche Mobilitätsangebote es in der Umgebung gibt – und zwar nicht beschränkt auf den öffentlichen Personennahverkehr“, sagt Marcus Berbic, geschäftsführender Gesellschafter der mieterinfo.tv.

Aktuell laufen die Verhandlungen mit zwei Wohnungsunternehmen zur Einbindung von Veomo auf den Digitalen Brettern. „Wir sind uns sicher, dass das für die Wohnungsunternehmen ein sehr attraktives Angebot ist. Denn mit Veomo lassen sich moderne Mobilitätskonzepte noch besser umsetzen. Hierdurch können die Unternehmen zum Teil sogar Pkw-Stellplätze einsparen“, erklärt Marcus Berbic.

Weitere Informationen im Veomo-Partnerflyer


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Das Digitale Brett goes App

Joseph_Mucira_Pixabay_AppMieterkommunikation wird digital. Das zeigt sich nicht nur daran, dass immer mehr Wohnungsunternehmen auf Digitale Bretter setzen. Auch Mieter-Apps stehen hoch im Kurs. Die mieterinfo.tv Kommunikationssysteme reagiert darauf zweifach:

  1. Schon seit einigen Monaten läuft die Entwicklung einer eigenen Mieter-App. Genau wie das Digitale Brett wird diese über Module wie News, Schadensmeldungen und Infos zum Haus verfügen. Darüber hinaus soll sie mit den digitalen Mieterakten des Wohnungsunternehmens verknüpft werden, sodass die Mieterinnen und Mieter jederzeit Zugang zu allen Daten erhalten, die ihre Person betreffen.
  2. Sollte ein Wohnungsunternehmen bereits eine andere Mieter-App nutzen, stellt die mieterinfo.tv Kommunikationssysteme GmbH & Co. KG die Schnittstelle zur Verbindung mit den Digitalen Brettern bereit. So können Inhalte gleichzeitig auf der Mieter-App und in den Treppenhäusern ausgespielt werden.

„Die Mieter-App kann eine gute Ergänzung zum Digitalen Brett sein“, lautet die Einschätzung von Marcus Berbic, geschäftsführender Gesellschafter der mieterinfo.tv Kommunikationssysteme GmbH & Co. KG. „Aber ein Ersatz sind sie nicht. Denn Digitale Bretter sind Push-Kommunikation. Im Gegensatz zur App oder dem Portal müssen die Menschen die Inhalte also nicht erst anfordern, sondern sie werden sofort beim Betreten des Hauses informiert. Insofern erreichen die Wohnungsunternehmen mit diesem Kommunikationskanal imagefördernd und sehr zuverlässig alle Bewohnerinnen und Bewohner, Gäste und Dienstleister – ohne Menschen zu diskriminieren, die kein Smartphone haben.“

Bild: Joseph Mucira/Pixabay


Zufriedene Kunden

Wie sind die Erfahrungen der Wohnungsunternehmen mit dem Digitalen Brett? Was können wir noch besser machen? Das haben wir unsere Kundinnen und Kunden im November gefragt. Über die Ergebnisse haben wir uns sehr gefreut: Im Durchschnitt bewerteten sie das Digitale Brett auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 5 (unzufrieden) mit 1,8. Die Hardware bewerten sie auf dieser Skala mit 1,7 die Software mit 1,8. Dazu passt es, dass die Hälfte der Befragten in den kommenden zwei Jahren noch mehr Digitale Bretter im Bestand installieren möchte.

Verknüpfung mit dem Mieterportal

Mehrere Wohnungsunternehmen äußerten in der Befragung den Wunsch, die digitalen Bretter besser mit dem ERP-System oder dem Mieterportal verbinden zu können. An diesem Thema arbeiten wir bereits seit einiger Zeit und testen aktuell im Rahmen eines Pilotprojekts die Verknüpfung mit dem Mieterportal eines namhaften Anbieters.


Megatrend Digitalisierung: Das Potenzial des digitalen Hausaushangs

„DW Die Wohnungswirtschaft“ ist eines der größten Magazine für die Immobilienwirtschaft in Deutschland. In der ersten Ausgabe des Jahres 2020 berichtet die DW über Smart-Living-Technologien bei Wohnungsunternehmen. Das Magazin bezieht sich dabei auf die Studie „Unternehmenstrends 2030“ des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Die Studie zeigt, dass digitale Hausaushänge, wie das Digitale Brett, in der Wohnungswirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen.

 

Das Digitale Brett ist in der Wohnungswirtschaft angekommen
Die Studie basiert auf der Befragung von 282 Wohnungsunternehmen mit je 500 bis über 10.000 Wohnungen und wurde von Analyse & Konzepte immo.consult sowie InWIS durchgeführt. Aus der Grafik der DW ist zu entnehmen, dass 1,1 % der Unternehmen digitale Hausaushänge als Smart-Living-Technologien nutzen. Marcus Berbic, geschäftsführender Gesellschafter von mieterinfo.tv, ist sich sicher: „Das Thema ist in der Wohnungswirtschaft angekommen und hat noch viel Potenzial. Digitale Hausaushänge wie das Digitale Brett sind ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung eines Wohnungsunternehmens“. Diese These wird auch in der Studie bestätigt: Laut Befragung hat ein Großteil der Unternehmen die Digitalisierung als größte Aufgabe des kommenden Jahrzehnts bezeichnet. Der digitale Wandel nehme nicht nur auf Unternehmensseite immer mehr Raum ein, sondern transformiere auch die Nachfrageseite. Denn digitale Bürgerinnen und Bürger brauchen digitale Angebote, wie innovative Kommunikationswege mit den Vermietenden. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie hat sich das Digitale Brett als wichtiges Kommunikationsmittel bewährt. „Durch die leichte Zugänglichkeit und smarte Bedienung erreicht das Digitale Brett alle Mieterinnen und Mieter und hebt sich damit von klassischen Mieter-Apps ab“, erklärt Marcus Berbic.

Quelle: GdW Branchenbericht Unternehmenstrends 2030 Studie. Erstellt im Auftrag des GdW von: Analyse & Konzepte immo.consult und InWIS
Bild: Grafik zu Smart-Living-Technologien. DW Die Wohnungswirtschaft, Ausgabe 01/2020